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Evangelische Akademie
- Fachschule für Sozialpflege und Sozialerziehung - Fachhochschule für Sozialrecht


  • Die Evangelische Akademie wurde von dem Synodalrat der Evange-lischen Kirche der Böhmischen Brüder errichtet, ist staatlich anerkannt und die Berufe der Abgänger sind staatlich nach entsprechenden Tariffen registriert: SozialpflegerIn, SozialerzieherIn, diplomierteIr SozialarbeiterIn. Sie arbeiten in der Regel mit behinderten Menschen (Kindern und Erwachse-nen) und in der Altenpflege. Abgänger der Fachhochschule haben ein breites Feld in allen Sozial-tätigkeiten.
  • Die Ausbildung an der Fachschule dauert vier Jahre, endet mit dem Abitur, die Anfangsvoraussetzung ist die abgeschlossene Schulpflicht, also neun Jahre der Grundschule. Die jüngsten Schüler sind etwa fünfzehn Jahre alt. Es werden deshalb auch allgemeinbildende Gegenstände (au-ßer der Muttersprache und einer Fremdsprache auch Geographie, Geschichte, Mathematik, Philosophie u.a.) unterrichtet. Inhalte der Fach-ausbildung sind: Glaubens - und Le-bensfragen, Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Heilpädagogik, Rechts-kunde, Sport, Musik, Bildnerisches Gestalten, Medizinische Lehre der Behinderungen, Methodenlehre u.a.
  • An der Fachhochschule werden Schüler nach dem Abitur aufge-nommen, die jüngsten also ab 19 Jahren. Das Studium dauert drei Jahre und wird mit dem Absolutorium abgeschlossen.
  • Die EA integriert auch Menschen mit Sinnes und Kö rperbehinderungen, die Voraussetzungen zum Studium haben, sie werden von einer Heilpädagogin und von einem Zivi betreut.
  • Mit dem Schuljahr 1997/98 wurde das berufsbegleitende Studium für Roma-Sozialassistenten und Roma-Sozialberater errichtet. Das Projekt rechnet mit dem Abschluss nach einem oder zwei Jahren, für In-teressenten nach fünf Jahren, die dann diplomierte Sozial-arbeiterInnen im Milieu der Minderheiten und des multikulturellen Zusammenlebens werden. Es werden Roma mit einem Schulpflichtabschluss aufgenommen.
  • Die EA ist eine kirchliche Schule, die Zugehörigheit zur Kirche ist jedoch keine Bedingung der Aufnahme, es werden Toleranz und Nächstenliebe erfordert. Die Moti-vation zur Sozialarbeit wird in einem Aufnahmegespräch und in psychologischen Aufnahmetesten festgestellt.
  • Die theoretische Ausbildung wird auf die praktische bezogen, mei-stens in den Einrichtungen der Dia-konie, aber auch in staatlichen Ein-richtungen des Sozialwesens.
  • Sehr beliebt sind die Praktika in deutschen und österreichischen Dia-konieeinrichtungen (Gallneukir-chen, Schwarzenberg/Aue, Görlitz), in der Ukraine (Einrichtung für be-hinderte Waisenkinder in Vylsany) Es besteht auch ein Dozenten-besuchsaustausch z.B. mit Gallneu-kirchen, Görlitz, Hof. Im Rahmen des Projekts Phare haben wir einen Fachaustausch mit Diakoniewerken in der BRD - Görlitz, Hamburg, in Österreich - Wien, in Großbritannien - Scheffield verwirklicht.
  • Die EA bemüht sich um ein menschenfreundliches Klima, gute Beziehungen aller Schüler, Dozen-ten, Raumpflegerinnen und Mit- arbeiter des Sekretariats. Es sind zwei kleine Gebäude mit einem Garten, der Garten am Rande einer Parkanlage, was in dem durch Autos belasteten Prag sehr angenehm ist.
 

Adresse:
Evangelická akademie Praha - vyšší odb. škola sociálně právní a střední sociální škola
Hrusická 2537/7
Praha 4 - Spořilov
141 00
Czech rep.

tel./fax: +420 272 761 609

e-mail: Tato e-mailová adresa je chráněna před spamboty. Pro její zobrazení musíte mít povolen Javascript.

Konto:
Česká spořitelna a.s.
Praha 4 CZ
68554-309/0800

 

 
Vom 3. bis 9. Mai 2010 fand auf Einladung des Kinder- und Jugendpfarramt der EKM in Magdeburg ein Training von Jugendarbeitenden mit Bezug zur Spielpädagogik aus 8 Ländern der EU im Rahmen der Aktion 4.3 des EU-Programm „Jugend in Aktion“ statt. Gegenstand des Trainings im Vorfeld des 20. Internationalen Spielmarktes in Potsdam war der Austausch und die Qualifizierung zum Thema  „Beiträge der Spielpädagogik zur Förderung von benachteiligten Jugendlichen“. In diesem Sinne war das Motto aller Aktivitäten: „Durch Begegnung wachsen - durch Spiel integrieren und aktivieren“.

Vier Studenten/Innen und eine Pädagogin von unserer Schule nahmen an diesem
Projekt und an der Konferenz in Potsdam teil und besuchten die Seminare und Vorträge
mit Themen im Bereich der Erlebnispädagogik, Spielpädagogische Ansätze und Präventionsarbeit.
Ein wichtiges Ergebnis des Trainings ist diese vorliegende Methodenmappe kompakt.
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